Welches Tor wählen Sie für den Eingang Ihrer Baustelle?

Der Zugang Ihrer Baustelle soll keine Einladung zu Diebstahl oder Vandalismus sein, darf aber auch nicht
den an- und abfahrenden Bauverkehr beeinträchtigen. Am Eingang der Baustelle dürfen befugte
Personen mit dem nötigen Respekt das Gelände betreten. Aber wie richten Sie einen Eingang ein, der
kein Hindernis darstellt, gleichzeitig aber vor Einbrüchen schützt und zu Ihrer Baustelle passt? In diesem
Blogartikel werden die Vor- und Nachteile beschrieben, die mit dem Kauf eines Schiebetors, eines
Bauzauntors oder eines Drehflügeltors verbunden sind.

Arten von Schiebetoren, Bauzauntoren und Drehflügeltoren

1. 2-flügeliges Drehtor

Dies ist die gängigste und kostengünstigste Lösung zur Eingangsgestaltung. Das 2-flügelige Drehtor wird
mit Hilfe von zwei Bauzäunen errichtet. Diese Art von Zugang wird bei Bauprojekten mit kurzer Dauer
und minimalem Einbruchrisiko verwendet. Das Drehflügeltor wird einfach an die vorhandenen
Mobilzäune angeschlossen.

Die Auswahl hängt vor allem vom Risikoprofil Ihrer Baustelle ab.

2. Bauzauntor

Dieser Eingangstyp wird nach dem Drehflügeltor am zweithäufigsten verwendet. Dabei kommen ein
oder zwei stabile Bauzäune zum Einsatz, die gegeneinander geschoben werden. Abhängig von der
gewünschten Durchgangsbreite werden ein oder zwei Bauzäune genutzt. Häufig wird diese Konstruktion
mit einem Vorhängeschloss gesichert. Ein Bauzauntor wird oft gewählt, wenn eine Rotationsbewegung
des Drehtors nicht möglich ist. Personen können das Gelände einfach betreten und verlassen, auch nach
Arbeitsende. Die Einbruchsicherheit ist gering und das Öffnen und Schließen mit etwas Aufwand
verbunden. Bauzauntore werden ebenfalls bevorzugt bei kurzen Bauprojekten mit geringem
Einbruchrisiko.

3. Schiebetor (elektrisch)

Schiebetore weisen eine hochwertige Qualität und damit auch einen höheren Kaufpreis auf. Gleichzeitig
bieten sie eine Reihe von Vorteilen. Das Schiebetor wird auf einer Betonfußplatte geliefert und hat
damit sofort einen sicheren Stand. Nachdem der Strom angeschlossen wurde, kann der Bauführer oder
Pförtner das Tor per Fernbedienung steuern und nach Arbeitsende sicher schließen. Nach beendetem
Einsatz wird das Schiebetor als Ganzes entfernt und zur nächsten Baustelle transportiert. Schiebetore
werden für Baustellen mit längerer Dauer gekauft oder gemietet, bei denen teure (und damit
diebstahlgefährdete) Materialien gelagert werden, z. B. Wohnungsbauprojekte.

4. Gitterdrehtor

Das Gitterdrehtor stellt eine Alternative zum elektrischen Schiebetor dar. Ein Gitterdrehtor besteht aus
zwei Torflügeln mit kleinem Öffnungsradius und lässt sich leicht zwischen den vorhandenen Zäunen
montieren. Weil diese Tore nicht elektrisch bedient werden und einen (kleinen) Öffnungsradius
aufweisen, sind sie kostengünstiger als Schiebetore. Gitterdrehtore sind bei langen Bauprojekten mit
Einbruchgefahr eine gute Wahl. Der Unterschied zum Schiebetor liegt vor allem im Bedienkomfort. Diese
Art von Drehtor eignet sich durch seine Robustheit für den langfristigen Gebrauch. Der Übersteigschutz
an der Oberseite schreckt unerwünschte Besucher ab. Außerhalb der Arbeitszeiten können Sie das
Gelände mithilfe eines stabilen integrierten Schlosses sicher abriegeln.

Auswahl abhängig von Diebstahlrisiko und Art der Baustelle

Wie zuvor erläutert, hängt die Auswahl stark vom Risikoprofil Ihrer Baustelle, von der Art der
verwendeten Baumaterialien, vom an- und abfahrenden Bauverkehr und von der Dauer des
Bauprojektes ab. Die jeweiligen Anforderungen wirken sich auf die Kaufempfehlung (und damit die
Kosten) von Bauzauntoren aus. In erster Linie muss die Gestaltung Ihres Eingangs aber in der Praxis
realisierbar und finanzierbar sein. Da es sich um eine Kaufentscheidung für viele Jahre handelt, sollte sie
wohlüberlegt handeln und sich gut beraten lassen.

 

 

Themen: Sicheres und nachhaltiges ArbeitenBauzaun-Einsatzmöglichkeiten,

Veröffentlicht von Olaf Rauschenbach über 05 Juni 2019