Was ist Lärmbelästigung und wie lässt sie sich verhindern?

Eine gesunde, sichere Arbeitsumgebung und optimale Bedingungen für Anwohner lassen sich viel
leichter realisieren, als man denkt! Wenn Sie Baustellenlärm reduzieren, freuen sich alle Betroffenen
darüber. So maximieren Sie nicht nur den Komfort der Anwohner, sondern minimieren auch Hörschäden
des Baustellenpersonals. Wie Sie Lärm ganz einfach um 17 dB(A)* reduzieren und damit
Lärmbelästigung vermeiden, lesen Sie hier.

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Was ist Lärmbelästigung auf der Baustelle?

Lärmbelästigung wird von jeder Person unterschiedlich empfunden. Während der eine bereits vom
Handy ein Ohrensausen bekommt, gerät beim anderen das Trommelfell erst ins Schwingen, wenn er
eine Maschine umarmt (überspitzt formuliert). Glücklicherweise finden sich in der Gesetzgebung
eindeutige Bestimmungen, die Lärmbelästigung verhindern sollen. Aber trotz aller Vorschriften und
Studien bleiben Beschwerden und Schadensersatzklagen wegen Lärmbelästigung an der Tagesordnung.
Das Problem wird eindeutig unterschätzt.

Beschwerden durch Lärmbelästigung

Neben den unverzüglichen Beschwerden, die Mitarbeiter oder direkte Anwohner äußern, wie
Reizbarkeit, Hörschädigung und Herzrhythmusstörungen, kann die langfristige Lärmaussetzung
schwerwiegende körperliche und mentale Auswirkungen haben. Zu den indirekten Folgen für
Arbeitgeber im Bausektor gehören zunehmende Krankschreibungen.

Dezibel als Maßstab

Ein Dezibel bzw. dB(A) dient als Maßeinheit für die Lautstärke. Ab 80 dB(A) kann das Gehör durch Lärm
geschädigt werden. Doch selbst eine Lautstärke über 60 dB (A) scheint bereits schädlich. Die größte
Lärmbelästigung entsteht durch Ramm- und Bohrarbeiten sowie durch Transporte auf und um der
Baustelle herum. Die Risikogrenze liegt bei 80 dB(A), aber Achtung: Jedes Dezibel mehr hat schwere
unmittelbare Gesundheitsfolgen.

Wie vermeiden Sie Lärmbelästigung?

Lärmbelästigung lässt sich auf einer Baustelle natürlich nicht immer vermeiden. Die Reduzierung von
Lärm führt jedoch sofort zu messbaren Ergebnissen.

Im Folgenden werden zwei Möglichkeiten zur effektiven Lärmdämmung beschrieben.

Möglichkeit 1: persönlicher Gehörschutz

Arbeitgeber sind verpflichtet, auf Baustellen für gesunde und sichere Arbeitsbedingungen zu sorgen. Sie
müssen ihren Mitarbeitern persönliche Schutzausrüstungen bereitstellen, unter anderem sichere
Kleidung, Schuhe und Kopf- und Gehörschutz.

Bauarbeiter leiden regelmäßig unter Lärmbelästigung durch dröhnende Maschinen oder Werkzeuge.
Wenn dieser Lärm 80 dB(A) übersteigt, können Hörschäden entstehen und müssen Ohrstöpsel oder
Kapselgehörschutz vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden. Leider wird diese Schutzausrüstung
in der Praxis nicht systematisch genutzt. Außerdem bergen Ohrstöpsel die Gefahr, dass auch andere
Warngeräusche nicht wahrgenommen werden und somit Unfälle entstehen.

Kurz gesagt eignet sich persönlicher Gehörschutz für Mitarbeiter hervorragend zur individuellen
Lärmdämpfung. Nachteile sind jedoch, dass dies für Anwohner keine Lösung ist und dass Ohrstöpsel
nicht immer konsequent getragen werden.

Möglichkeit 2: Lärmschutzmatten

Noch besser ist es, die Maschinen auf dem Gelände durch einen Bauzaun mit Lärmschutzmatten
abzuschirmen. Dadurch wird die Lärmbelästigung direkt an der Quelle minimiert. Diese Bauzäune
können gekauft oder gemietet werden, um Lärm auf der Baustelle zu reduzieren. So sinkt nicht nur die
Lärmbelästigung für Anwohner, sondern auch für Besucher und Mitarbeiter.


Ein Zaun voller Möglichkeiten

Die Lärmschutzmatten von Heras Mobile bestehen aus einer wattierten, schallabsorbierenden Plane, die
eine Senkung der Lautstärke um durchschnittlich 17 dB(A) gewährleistet und damit bei
Bauausschreibungen einen Pluspunkt darstellt. Auf Baustellen werden Vorschlaghammer, Aggregate und
andere Werkzeuge häufig über längere Zeiträume genutzt. Durch den Gebrauch von Lärmschutzzäunen
können Sie leichter die Anforderungen für Genehmigungen erfüllen, Krankschreibungen vorbeugen und
bei Bedarf lärmreduzierte Bereiche schaffen.

Schallabsorption

Lärmschutzmatten weisen eine wattierte Plane auf, die Schall absorbiert und damit seine Reflexion
verhindert. Bauzäune mit Lärmschutzmatten platzieren Sie direkt neben Gerätschaften wie Aggregaten,
Vorschlaghammern und Pumpenanlagen. Die wattierte Plane ist schwer entflammbar (DIN 4102 B1) und
kann sich in der Nähe von Wärmequellen befinden. Darüber hinaus lassen sich diese Bauzäune schnell
von einer einzigen Person montieren und mit anderen Bauzaunelementen verbinden.

Sowohl die Bereitstellung von Gehörschutz als auch die Aufstellung von Lärmschutzzäunen sind schnelle
und effektive Möglichkeiten zur Lärmreduzierung. Denken Sie an die Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter und
der Umgebung – und nutzen Sie lärmsenkende Produkte. So leisten Sie Ihren Beitrag zur Reduzierung
der Lärmbelästigung in unserer Gesellschaft. Es wird Ihnen gedankt!

* Bei Anwendung gemäß der Vorgaben wird eine Lärmreduzierung von 17 dB garantiert.

Themen: BaustellenabsicherungSicheres und nachhaltiges Arbeiten,

Veröffentlicht von Michiel van der Velden über 21 Mai 2019
Business Unit Manager Export at CRH Mobile Fencing & Security